Islam

Islam

"Mit Hochachtung" betrachtet die Kirche die Muslime "die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat" (NA 3). Das Dokument Nostra Aetate ist auch heute noch im Verhältnis zu Muslimen wegweisend, denn es macht deutlich, dass wir das Gute in anderen Religionen anerkennen, wertschätzen und fördern können. Gemeinsam haben wir auf der Basis der positiven Werte aus unseren Religionen eine Verantwortung für unsere Gesellschaften.

Das Referat vermittelt Informationen zu

  • Grundlagen des muslimischen Glaubens und Lebens
  • Orten muslimischen Lebens im Bereich des Erzbistums Köln
  • Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Christentum und Islam
  • Kontaktaufnahme mit Moscheegemeinden
  • Gesellschaften christlich-islamischen Dialogs

Das Referat berät bei der Planung von Vorträgen, Veranstaltungen und Seminaren.

Kontakt: > Prof. Dr. Thomas Lemmen, Ute Gau, Anna-Maria Fischer (Kontaktformular)

Die folgenden Faltblätter sind gedruckt zu beziehen unter: info@dioezesanrat.de 

  • Migration, Integration und interreligiöser Dialog: > Link
  • Muslime und Christen im Dialog – Anregungen für die Praxis mit konkreten Beispielen: > Link

Folgende neue Broschüre ist gedruckt zu beziehen unter: bestellung@erzbistum-koeln.de 

  • Dialog mit den Gläubigen des Islam: > Link

 

Katholisch-islamische Ehen. Eine Handreichung des Erzbistums Köln > Link

(96 S., kann auch als Broschüre über das Sekretariat des Referats bezogen werden, Kosten: 2 Euro zzgl. Porto und Verpackung Tel. 0221-1642-7200)

Grußwort zum Ramadan 2018

„Der Schutz und die Bewahrung unseres Planeten ist nichts weniger als eine Menschheitsaufgabe.“

Gemeinsames Grußwort der Kirchen in Nordrhein-Westfalen zum Ramadan 2018

 

Die drei evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen (Erz)Bistümer in Nordrhein-Westfalen wenden sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan auch in diesem Jahr wieder mit einer Grußbotschaft an Musliminnen und Muslime. Das diesjährige Grußwort ruft die Bedrohung der Menschheit durch militärische Konflikte, die mangelnde Geltung der Menschenrechte und ökologische Herausforderungen ins Bewusstsein und erinnert an die gemeinsame Verantwortung der Religionen zum Schutz und zur Bewahrung der Schöpfung.

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und 70 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind weltweit weder die Kriege beseitigt, noch die Menschenrechte zur Geltung gebracht. Gleichzeitig bedrohen ökologische Umwälzungen den Fortbestand der Menschheit. „Die biblische Aussage, dass Gott den Menschen in den Garten Eden setzte, damit der Mensch diesen Garten ‚bebaue und hüte‘, wie es in der Bibel heißt, gewinnt damit eine besondere Dimension. Denn der Mensch ist verantwortlich für den Erhalt von Gottes guter Schöpfung, die zugleich die Lebensgrundlage unserer und kommender Generationen ist“ heißt es in dem Grußwort. Erhaltung und Bewahrung der Schöpfung sind somit eine Verpflichtung der gesamten Menschheit. Den Religionen kommt dabei eine besondere Verantwortung zu: „Unsere Religionen sagen uns, dass wir alle Teil einer großen Menschheitsfamilie sind, wo immer wir uns auf diesem Planeten befinden.“ Die Unterzeichner rufen dazu auf, sich dieser Verantwortung gemeinsam zu stellen. „Unsere Religionen bieten uns die Chance, uns auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist.“

 

Ramadangrußwort als pdf: > Link