Buddhismus/Hinduismus

Buddhismus/Hinduismus

Hinduistische und buddhistische Gemeinschaften gehören seit den 1960er Jahren zur religiösen Landschaft in Deutschland. Das Zweite Vatikanische Konzil zählt in seiner Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen „Nostra aetate" (NA) den Hinduismus und den Buddhismus zu den Religionen. Sie geben „Antwort auf die ungelösten Rätsel des menschlichen Daseins, die heute wie von je die Herzen der Menschen im tiefsten bewegen". (NA 1) Darüber hinaus weisen Hinduismus und Buddhismus Wege zur Befreiung und Erlösung aus dem Kreislauf des Daseins.

Das Referat Dialog und Verkündigung vermittelt Informationen zu

  • inhaltlichen Grundlagen des Hinduismus und Buddhismus
  • hinduistischen und buddhistischen Gemeinschaften im Gebiet des Erzbistums Köln
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Christentum und fernöstlichen Religionen
  • Herausforderungen für Christen durch fernöstliche Religionen und Religiosität
  • Dialogerfahrungen im christlich-buddhistischen Bereich

Das Referat vermittelt Referentinnen und Referenten und berät bei der Planung von Vorträgen, Veranstaltungen und Seminaren.

Ansprechpartnerin: Josefin Weglage

Seit 2008 koordiniert das Erzbistum Köln in Kooperation mit anderen Institutionen einen christlich-buddhistischen Arbeitskreis. Fachleute tauschen sich zu wichtigen Themen des christlich-buddhistischen Dialogs aus und veranstalten regelmäßig gemeinsame Exkursionen. Herzstück des Arbeitskreises ist das jährliche Wochenende im Haus der Stille in Meschede. Die Experten widmen sich jeweils einem zentralen Thema und vertiefen es anhand von Texten aus der christlichen und buddhistischen Tradition. Die inhaltlichen Einheiten werden getragen von der gemeinsamen Meditation und der Teilnahme am Stundengebet der Benediktinerabtei Meschede.