Erzbistum Köln – Situation der christlichen Kirchen in China –Gebete und Fürbitten

20. Mai 2020 (pek200520)

Köln. Am Sonntag, 24. Mai 2020, ruft die katholische Kirche zum Gebet für die Kirche in China auf. Das China-Zentrum in St. Augustin bietet dazu eine Sammlung liturgischer Hilfen an. Den Weltgebetstag für die Kirche in China hatte Papst Benedikt XVI. 2007 ins Leben gerufen.
Seit vielen Jahren bemüht sich die katholische Kirche um bessere Beziehungen zur chinesischen Regierung. Ziel ist eine tragbare Lösung für die innerkirchlichen Spannungen zwischen der offiziellen Kirche in China und der Untergrundkirche. So werden christliche Gemeinschaften bezeichnet, die aufgrund von Verfolgung gezwungen sind, im Geheimen Gottesdienste zu feiern.
Zur Unterstützung der Christen in China hatte Benedikt XVI. am 27. Mai 2007 den „Brief des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe, die Priester, die Personen des gottgeweihten Lebens und an die gläubigen Laien der katholischen Kirche in der Volksrepublik China“ veröffentlicht. Der Papst bittet in diesem Brief darum, dass die Katholiken auf der ganzen Welt alljährlich am 24. Mai, dem Gedenktag „Maria Hilfe der Christen“ („Schutzmantelfest“), für die Kirche in China beten.